Botswana XVII: Afrikanische Pünktlichkeit, Freedom ist der Beste und going home…

Am nächsten Morgen warten Jenny und ich um 8 Uhr auf dem Hotelplatz, um unsere T-Shirts in Empfang nehmen zu können. Bis um 8.15 Uhr war noch niemand in Sicht. Jenny kontaktiert die Firma und der Chef verspricht, sich darum persönlich zu kümmern. Dann gehen wir erstmal frühstücken. Wir informieren das Personal am Eingang und am Empfang, dass wir auf eine Lieferung warten und wir zum Frühstück sind, falls jemand kommt. Bis um 9 Uhr sollten wir ein Zimmer räumen, das zweite durften wir bis 11 Uhr behalten.

Kurz nach 9 warten Jenny und ich wieder vor dem Hotel – als um 9.30 Uhr eine Nachricht kam, dass man jetzt auf dem Weg zu uns wäre. Bis um 10 Uhr war aber immernoch niemand da. Ich laufe erstmal hoch zu den Jungs, um eine Zwischenmeldung abzugeben. Kaum stand ich oben am Zimmer, bekam ich einen Nachricht von Jenny, dass gerade, als ich raufgelaufen bin, unsere Shirts geliefert wurden…

Andy und Flo waren in der Zwischenzeit dabei unsere Fotos und Videos zu sichern. Jenny wollte nochmal an den Pool, ich habe mein Gepäck nochmal überprüft und logischer gepackt. Um kurz vor 11 Uhr sollte das Gepäck abgeholt werden. Jenny kommt in der Zwischenzeit zurück und geht mit Flo bereits runter an die Rezeption um unseren Checkout fertig zu machen. Andy und ich warten oben, dass das Gepäck geholt wird. Nachdem sich aber lange nicht´s tut, schreibe ich Jenny, sie soll Freedom suchen. Freedom haben wir bereits bei der Anreise kennengelernt – ein sehr netter Angestellter im Hotel, der unter anderem für das Gepäck zuständig ist. Gesagt, getan – nichtmal 5 Minuten später stand Freedom breit grinsend vor der Tür. Anfänglich dachte ich, keine Ahnung, wie er das mit unserem ganzen Gepäck gestemmt bekommt. Aber da erkennt man einen Profi: Richtig geschlichtet, richtige Technik – zack – das Gepäck war unten. Bevor wir aber am Zimmer losgezogen sind, dachte er, Flo hätte seine Marathonschuhe vergessen. Ich habe ihm dann gesagt, dass er die aussortiert hat und wenn er sie will, kann er sie gerne haben. Sehr ungläubig und freudestrahlend nahm er die Schuhe mit und fragte auch Flo nochmal, ob er sie wirklich haben darf. Natürlich – Flo schreibt ihm auch nochmal eine Bestätigung aus, dass er sie ihm wirklich überlässt. Freedoms Tag war offenbar gut.

Wir geben nun auch die letzte Zimmerkarte ab und werden pünktlich um 11.30 Uhr abgeholt und zum Flughafen gebracht.

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